Mitwirkende Gemeinschaften

Bruderschaft der hl. Apostel Petrus und Paulus

wurde 1992 von katholischen Männern (Laien) gegründet. Dabei knüpfte sie an folgende historische Tradition an:

Im Jahre 1520 stiftete Papst Leo X. den Petrus-Orden zum Widerstand gegen die Türken, welche in diesen Jahren die Küsten des Kirchenstaates bedrohten. 1534 vereinigte Papst Paul III. diesen Orden mit dem Paulus-Orden, den er vorher selbst gestiftet hatte.

Ziel der Bruderschaft ist die Vertiefung des persönlichen Glaubenslebens durch gemeinsame Gottesdienste, durch die Weiterbildung in den Lehren der Konzilien, durch Referate über die päpstlichen Enzykliken und Vorträge über die Texte des Katechismus der katholischen Kirche, um somit ein engeres Leben mit und in der Kirche zu ermöglichen. Statt destruktiver Kritik will sie vielmehr Aufbau-Arbeit leisten am Reiche Gottes und hinführen zu einem „Sentire cum Ecclesia“. Sie steht in Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus, dem Papst, und zum Lehramt unserer katholischen Kirche.

In den Jahren des Bestehens dieser Gemeinschaft hat sich immer wieder gezeigt, dass das gemeinsame Zeugnis, gegenseitige Hilfe durch das Gespräch und das Gebet füreinander Trost, Hilfe und Zuversicht in Notlagen, bei persönlichen Schwierigkeiten und in vermeintlichen Ausweglosigkeiten boten und immer wieder bieten.

Der Bruderschaft gehören heute 60 Mitglieder an. Diese sind Laien, Junge und Alte, Arbeiter und Akademiker, Unternehmer, Angestellte sowie inzwischen 5 Priester. Präfekt der Bruderschaft ist seit 1995 Ehrendomherr Edmund Dillinger.


Deutschland pro Papa – Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e. V.

Aus der spontanen und unerwartet erfolgreichen Idee von Sabine Beschmann und Regina Steinert in einer für die Kirche bedrängenden Zeit Solidaritätsdemonstrationen für den Heiligen Vater unter Nutzung der neuen Medien (z. B. Internet, Facebook, etc.) zu organisieren, erwuchs der 2010 gegründete gemeinnützige Verein "Pro Papa – Solidarität mit Papst Benedikt XVI. e. V.". Sein Ziel ist es, Katholiken wieder Mut zu machen, sich offen und mutig zu Papst und Kirche zu bekennen. Zweck des Vereins ist die Vernetzung aller papsttreuen Katholiken Deutschlands und das Zusammenstehen. Zwei Großdemonstrationen in München und Köln im Juli 2010 machten den Anfang, im Jahr 2011 sind Solidaritätskundgebungen in München und Karlsruhe sowie in den Folgejahren in allen deutschen Bistümern geplant. Die sicher größte Herausforderung stellt der Besuch Papst Benedikts XVI. im September 2011 in Berlin, Erfurt und Freiburg dar, zu dessen aktiver Teilnahme "Deutschland pro Papa" papsttreue Katholiken aus ganz Deutschland mobilisieren will. Die Präsidentin von "Kirche in Not", Antonia Willemsen, die Autorin und Publizistin Gabriele Kuby sowie der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, konnten bereits als prominente Schirmherren der Aktion "Wir fahren zum Papst!" gewonnen werden. Das Wort des hl. Augustinus: "Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Vielfalt, in allem aber Liebe!" wurde zum Motto der Gruppe: Der gemeinsame Glaube an Jesus Christus in Einheit und Treue mit dem Papst und den Bischöfen ist ihre Basis, die innerkirchlich nicht zwischen "rechts" oder "links" unterscheidet, sondern die Vielfalt der Katholizität nach außen sichtbar werden lässt.


Gemeinschaft vom Heiligen Johannes

Die Gemeinschaft vom Heiligen Johannes wurde 1975 von P. Marie-Dominique Philippe o.p. (1912-2006) gegründet. Sie besteht aus drei Zweigen: den Brüdern, den kontemplativen und den apostolischen Schwestern. Neben den Mutterhäusern in Frankreich hat die Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten in Europa, Afrika, Amerika und Asien Fuß gefasst.

Derzeit umfasst sie rund 550 Brüder, darunter etwa 230 Priester. Die kontemplativen Schwestern zählen rund 360 Mitglieder, während sich ca. 150 Schwestern dem Apostolat widmen. Hinzu kommen über 2500 Laien, die der Gemeinschaft als Säkularoblaten dienen.

Die gesamte Gemeinschaft lebt durch das Liebesopfer Christi, des einzigen und wahren Hohenpriesters, aus der Weihe an die Heilige Dreifaltigkeit. Im Bewusstsein des königlichen Priestertums der Gläubigen und des Amtspriestertums folgen die Mitglieder der Gemeinschaft durch ein Leben nach dem Evangelium entsprechend dem Beispiel des heiligen Johannes und in tiefer Verbundenheit mit der Gottesmutter Christus bis zum Kreuz. So empfangen sie von Gott zunächst alles im inneren Gebet, um diese Liebe an jene weiterzugeben, die danach dürsten. Auf diese Weise verherrlicht die Gemeinschaft den Vater und hilft den Menschen von heute, die Anbetung sowie die brüderliche Liebe wiederzuentdecken.

In besonderer Weise stellen die Ordensmitglieder ihren Verstand in den Dienst der Liebe. Bei der demütigen Suche nach der Wahrheit legen sie besonderen Wert auf ihre fundierte intellektuelle Ausbildung. So kommt die Johannesgemeinschaft dem Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils nach, sich auf Grundlage sorgfältiger philosophischer Studien den großen Problemen unserer Zeit zu stellen und den vielfältigen, oft atheistisch geprägten Ideologien entgegenzutreten. Auch will sie das Erbe des Glaubens verständlich und überzeugend den Menschen unserer Tage vermitteln. Damit dies auch vielen Gläubigen möglich wird, hat die Gemeinschaft die Johannesschule gegründet. Deren Studiengang steht jedem offen, der sich dafür interessiert, die Weisheit in ihren drei Bereichen der Philosophie, Theologie und Mystik unablässig zu vertiefen.


Jugend 2000

Aufbruch der jungen Kirche im Geist Mariens

Beim Weltjugendtag 1989 in Santiago de Compostela rief Papst Johannes Paul II. die Jugend der Welt auf, sich für die Neuevangelisierung einzusetzen. Durch diesen Aufruf inspiriert, entstand in Deutschland und England JUGEND 2000 / YOUTH 2000.

„Wir wollen die Freude am Glauben, die wir erlebt haben, auch an andere junge Menschen weitergeben und sie zu einer tiefen Begegnung mit Christus, besonders im Sakrament der Eucharistie, führen. Daher veranstalten wir regelmäßig „Prayerfestivals“, Fahrten zu Weltjugendtagen, Jugendkatechesen und Jugendwallfahrten, „Holy Hours“ u. v. a. m. Gemeinschaft im Glauben erleben wir auch in Gebetskreisen und bei thematischen Ski- und Wanderwochenenden.“

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Katholische Pfadfinderschaft Europas

Der Mensch will seinem Leben einen Sinn geben. Nicht einen unsicheren mittelmäßigen, fälschlichen, sondern wahren Sinn, der ihn ausfüllt und über sich hinauswachsen lässt. Diesen Sinn findet er in Jesus Christus. In seiner Nachfolge übernimmt er freudig Verantwortung im Dienst an Gott und den Mitmenschen.

Die Katholische Pfadfinderschaft Europas ist ein Bund von Kindern, Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen, die sich der „Pfadfinderidee“ ihres Gründers Baden-Powell verpflichtet wissen.

Ihr Ziel ist die Förderung der ganzheitlichen Erziehung von Jugendlichen auf Grundlage der Eigenverantwortung, sodass sie zu verantwortungsvollen, christlichen Persönlichkeiten heranreifen und fähig werden, in Beruf, Familie oder geistlichem Stand ihre Aufgabe im Reiche Christi zu finden.

Kinder und Jugendliche sind in der heutigen Gesellschaft verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Nicht alle tragen zu einem gelungenen Leben bei. In der Pfadfindergruppe lernen sie in einer guten Atmosphäre, wie sie ihr Leben in der modernen Gesellschaft als verantwortungsbewusste Christen erfolgreich meistern.

Die gesamte Erziehung wird getragen von einem gesunden Glaubensleben. Dazu gehören Kenntnisse über den Glauben, Gewissensbildung sowie ein altersgerechtes Leben aus dem Gebet und den Sakramenten.

„Kirchlichen Sinn, religiös sittliches Hochstreben und marianische Frömmigkeit” bescheinigte der Bischof von Augsburg der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in seiner Bestätigung als kirchliche Jugendgemeinschaft vom 11. Februar 1992. Als Mitglied der Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe ist die Katholische Pfadfinderschaft Teil einer privaten internationalen Vereinigung von Gläubigen, die am 26. September 2003 durch den Päpstlichen Rat für die Laien anerkannt wurde.

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Legio Mariae

Die Legio Mariae – deutsch: Legion Mariens - ist eine 1921 in der Republik Irland entstandene weltweite katholische Laienorganisation. Die Legion Mariens ist nicht nur Gebets-, sondern wesentlich Apostolatsbewegung mit Wochentreffen und wöchentlichen Arbeitsaufgaben für tätige Mitglieder.

Die Legion Mariens wurde am 7. September 1921, dem Vorabend von Mariae Geburt, in Dublin durch den irischen Finanzbeamten Frank Duff (1889-1980) gegründet. Gründer ist also kein Priester, sondern ein Laie, dessen Seligsprechungsverfahren läuft. Die Mitglieder waren zunächst Frauen und ab 1929 auch Männer. Sie machten Besuche in Krankenhäusern, später begannen sie mit Straßenapostolat und der Betreuung von Randgruppen wie etwa Prostituierten und Obdachlosen.

Heute ist die Legion weltweit vertreten und hat etwa 2,2 Millionen aktive Legionäre und ungefähr 10 Millionen Hilfslegionäre. Insbesondere in Asien und Afrika ist die Legion Mariens heutzutage stärker vertreten als in Europa und vielen Katholiken dort bekannt. Die Päpste von Pius XI. an bis hin zu Benedikt XVI. haben die Tätigkeit der Legion Mariens jeweils lobend gewürdigt.

Regeln und Begrifflichkeit der Legion Mariens sind in einem umfangreichen Handbuch, das im Wesentlichen auf den Gründer Frank Duff zurückgeht, dargelegt.

Das Handbuch kann auch als Grundlagenbuch des katholischen Glaubens und Apostolates verstanden werden.

Organisation
Das Präsidium ist die Basisgruppe der Legion, die sich einen marianischen Namen (z. B. „Maria, Ursache unserer Freude“) gibt. Präsidien dürfen nur gegründet werden, wenn der zuständige Bischof die Legion für seine Diözese genehmigt. In einer Pfarrgemeinde muss der Pfarrer der Errichtung eines Präsidiums zustimmen.

Das Präsidium wird von einem Laien (Präsident oder Präsidentin) geführt und trifft sich jede Woche zum Gebet, zur geistlichen Lesung und zur Erteilung von Arbeitsaufgaben. Diese können vielfältig sein: z. B. Hausbesuche bei Neuzugezogenen in der Pfarrgemeinde, Alten- und Krankenbesuche, Durchführung von Andachten und Glaubensgesprächsrunden, katholische Schriftenstände in Innenstädten u. a. Die Mitglieder berichten beim Treffen von ihrer Arbeit und erhalten neue Arbeitsaufträge. Der geistliche Leiter (möglichst ein Priester), der das Präsidium betreut, hält eine Allocutio (kurze Ansprache).

Jedes Präsidium muss einem höheren Rat angeschlossen sein.

Die höheren Räte Curia, Comitium, Regia und Senatus haben die Aufgabe, die Präsidien regelmäßig zu besuchen und die Einhaltung der Legionsregeln zu überwachen. In Deutschland gibt es als höchstem Rat den Senatus Frankfurt und die ihm unterstellten Regien Köln und München. Ganz Österreich ist dem Senatus Wien unterstellt. Die Einführung in Deutschland geht auf die zum Katholizismus konvertierte Jüdin Hilde Firtel (1910-1991) zurück. Die Gründung erfolgte in Österreich durch den Priester Friedrich Wessely (1901-1970).

In Deutschland gibt es im Jahr 2012 knapp 2000 tätige Mitglieder und etwa 220 Präsidien.

Der oberste Rat ist das monatlich tagende Concilium Legionis mit Sitz in Dublin.

Spiritualität und Ziel
Geistiger Vater der Legion Mariens ist der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort und die von ihm empfohlene „Vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria“.

Ziel der Legion Mariens ist die Hinführung ihrer Mitglieder und der von ihnen angesprochenen Menschen zu Jesus Christus.
Anders formuliert: Ziel ist die Mitarbeit an der Sendung der Kirche, den Glauben zu verkünden, und die Heiligung der Mitglieder in inniger Vereinigung mit Maria. Dies soll durch Gebet und apostolische Arbeit gemäß dem universalen Auftrag Jesu gelingen: "Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!" (Mk 16,15)
Als internationale katholische Laienbewegung (der Laie: von griech. laos = das Volk, die Gläubigen) trägt die Legion Mariens mit ihren heute weltweit über 12 Millionen Mitgliedern (tätige und betende Mitglieder) wesentlich zum christlichen Auftrag der Weltmission bei.

Die Acies ist die jährliche Hauptfeier der Legion um den 25. März, bei der das Legionsversprechen erneuert wird.

Peregrinatio Pro Christo (PPC) ist ein Auslandsapostolat der Legionäre während der Ferien für eine Dauer von ein bis zwei Wochen.

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Legionäre Christi / Regnum Christi

Das Regnum Christi ist eine Apostolatsbewegung, die im Dienst von Mensch und Kirche steht. Sie wurde wie die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi 1941 in Mexiko gegründet. Ihr Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi. Derzeit zählt sie etwa 70.000 Mitglieder, darunter Jugendliche und Erwachsene, Diakone und Priester aus über 30 Ländern.

Jesus Christus als Person immer besser zu kennen, ehrlich zu lieben und ihn nachzuahmen, das ist der Kern der Spiritualität. Diese persönliche Beziehung zu Christus ist der Motor, der zu einer dynamischen und aktiven Weitergabe des Glaubens führt. Die Liebe fordert uns dazu auf, nach dem wirkungsvollsten Weg zu suchen und bei der ständig notwendigen Erneuerung der Gesellschaft mitzuwirken. Beständiges und liebevolles Vertrauen auf Gott und unermüdliche Arbeit sind die Grundpfeiler auf der Suche nach konkreten Ergebnissen. In enger Zusammenarbeit mit allen Christen, die aktiv am Wohl der Kirche und der Mitmenschen wirken wollen, arbeiten wir an den unterschiedlichsten Werken der Evangelisierung. Dabei spielen die Jugend als Mitgestalter der Zukunft und die Familie als Schule des Lebens eine entscheidende Rolle.

Im November 2004 wurden die Statuten der Apostolatsbewegung Regnum Christi vom Heiligen Stuhl in ihrer endgültigen Form approbiert. Wie aus dem Text des Dekrets hervorgeht, ist es Ziel der Bewegung, „unter den Menschen das Reich Christi zu errichten, und zwar durch die Heiligung der Mitglieder und durch ein apostolisches Wirken, das durch Einzelne und durch Gruppen im Dienst der Kirche und ihrer Hirten ausgeführt wird. Hierfür setzen sich die Mitglieder jeweils in dem Stand und in der Lebensform ein, zu der Gott sie berufen hat <...>. Ihr spezifisches Charisma deckt sich mit dem der Legionäre Christi und besteht darin, das Gebot der Liebe, das Jesus Christus, unser Heiland, uns durch seine Menschwerdung geschenkt hat, zu erfassen, zu leben und zu verkünden“. Auf diese Weise hat der Heilige Vater die Identität und das Charisma der Bewegung Regnum Christi bestätigt.

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Nightfever

NIGHTFEVER möchte die Freude des Weltjugendtags weitertragen und sie allen Menschen weiterschenken. Wir schenken, was wir selbst erleben durften: die barmherzige Liebe Gottes. Darum gehen wir auf die Straßen und Marktplätze, um einzuladen und von der Freude zu erzählen, die uns erfüllt!

Unsere Idee entstand im Anschluss an den Weltjugendtag in Köln und so fand das erste NIGHTFEVER im Oktober 2005 in Bonn statt. Seitdem hat sich NIGHTFEVER in mehreren deutschen Städten angesiedelt.

In der Nacht empfinden Menschen anders als am Tage. Licht, Farben und Geräusche werden intensiver erlebt. Gedanken und Gefühle, die am Tag überdeckt werden, treten in der Nacht mit Macht hervor. Bei NIGHTFEVER erleben Sie spannende Dinge, gute Musik, nette Leute, anregende Gespräche, einfach eine besondere Atmosphäre und mit Jesus Christus einen besonderen Gast in unserer Mitte. Mach die Nacht zum Tag!

Komm zu NIGHTFEVER

„Were not our hearts burning within us?“ (Lk 24,32)

Hinter NIGHTFEVER stehen in den einzelnen Städten viele junge Menschen aus Gemeinden, Gemeinschaften, Priesterkandidaten sowie Studierende verschiedener Fakultäten. Nach dem Weltjugendtag in Köln 2005 initiierten Katharina Fassler und Andreas Süß das erste NIGHTFEVER in Bonn.

Der Abend beginnt in der Regel mit der hl. Messe. Im Anschluss daran besteht bis in die Nacht hinein Gelegenheit zu Anbetung, Gebet, Gesang und Gespräch.

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Schönstattbewegung

Die internationale und marianisch geprägte Schönstattbewegung zählt zu den großen geistlichen Aufbrüchen des 20. Jahrhunderts. Benannt ist sie nach dem Ort ihres Entstehens. Gegründet wurde sie vom Pallotiner-Pater Josef Kentenich (1885 bis 1968). In Schönstatt bei Koblenz befindet sich das weltweite Zentrum der Bewegung. Kennzeichen der Bewegung sind die Laienfrömmigkeit und die Werktagsheiligkeit, die die Heiligung der Welt in allen Bereichen anstrebt. Die apostolische Schönstattbewegung ist in konzentrischen Kreisen organisiert, der über 20 unabhängige Gemeinschaften angehören. Im Zentrum sind die Säkularinstitute angesiedelt, deren rund 4500 Mitglieder weltweit sich zu den evangelischen Räten verpflichten. Mitglieder der Schönstattbewegung engagieren sich weltweit in zahlreichen Erziehungsprojekten, sozialen Hilfsprojekten, Aktivitäten im missionarischen, kulturellen und politischen Bereich und arbeiten besonders mit anderen geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Initiativen zusammen.

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