Erklärung des Forums Deutscher Katholiken zum Tag der "Diakonin" von ZdK und katholischen Frauenverbänden

Das Forum Deutscher Katholiken (FDK) empfielt allen Gläubigen, den 29. April, den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena, als Tag der Verbundenheit mit dem Papst zu begehen.

Die heilige Katharina ist als Dominikaner-Tertiarin ein einmaliges Vorbild für die Laien, für Frauen und Männer. Kaum jemand in der Kirchengeschichte ist eifriger für den Gehorsam gegenüber der Kirche und vor allem dem Papst eingetreten als sie. Kaum jemand wusste wie sie zwischen dem Wesen der Kirche und dem oft allzu menschlichen Verhalten vieler ihrer Diener zu unterscheiden. Sie verlangte unbedingten Gehorsam, wenn es sich um den rechten Glauben und den Gehorsam gegenüber dem Papst handelte. Ihre Rechtgläubigkeit gründete sich ganz auf ihrem Leben in Gebet und Buße. Daher nahm sie die Kraft und die Autorität, als Laiin so gewaltig in Kirche und Welt hineinzuwirken. Mutig kritisierte sie die kirchlichen Behörden und erhob brennende Anklage gegen ungetreue Diener der Kirche. So wurde sie als dominikanische Laiin heilig, Patronin Italiens und Europas und Lehrerin der Kirche. Ihr Beispiel für die Laien auch heute ist unübertroffen.

Das Forum Deutscher Katholiken weist entschieden den Versuch von Gruppen und Gremien in der Kirche zurück, die heilige Katharina von Siena zu Aktionen gegen definitive Entscheidungen der Päpste zu missbrauchen und ihr Lebenswerk zu entstellen.

Wir bitten alle Gläubigen dem Beispiel des von ihr leidenschaftlich begründeten Gehorsams dem Stellvertreter Christi auf Erden gegenüber zu folgen und den 29. April als Tag der Verbundenheit mit dem Papst zu feiern.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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Gerechtigkeitslücke in der Diskussion um das Betreuungsgeld

Wer das Betreuungsgeld ablehnt, hat ein Problem mit der Freiheit!

Das Forum Deutscher Katholiken ruft alle Bürger dazu auf, der Ideologie der Kollektiverziehung in Kitas im Interesse unserer Kinder zu widerstehen!

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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Verfassungstreue auch gegenüber der Kirche!

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Frau Claudia Roth, hat in einem Interview (Augsburger Zeitung, 29. Februar 2012) über die pastorale Neuordnung durch Bischof Konrad Zdarsa in der Diözese Augsburg u. a. geäußert: "Ich möchte keine demokratiefreien Räume in unserer Gesellschaft".

Die Aussage von Frau Claudia Roth bedeutet einen Anschlag auf die verfassungsmäßigen Rechte der katholischen Kirche und damit auch auf die deutsche Verfassung! Wir haben keine Staatskirche (Art. GG4, 2). "Jede Religionsgemeinschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken der für alle geltenden Gesetze" (Art. GG 137).

Das Forum Deutscher Katholiken weist die beabsichtigten Einschränkungen der Rechte der katholischen Kirche mit Entschiedenheit zurück und fordert die Katholiken auf, den Grünen ihre Stimme bei den anstehenden Wahlen zu verweigern.

Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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Aufruf: Solidarität mit Bischof Zdarsa von Augsburg

Die Neuordnung der Pfarreien aufgrund des Priestermangels steht in allen Diözesen Deutschlands an. Es geht darum, Wege zu finden, dass die Gläubigen an den Sonntagen die Eucharistie feiern können und sich nicht mit Wortgottesdiensten begnügen müssen. Damit aber die Priester in immer größer werdenden Pfarrgemeinschaften nicht verheizt werden, müssen geistliche Mittelpunkte geschaffen werden.

Unter dem Vorwand „Die Kirche muss im Ort bleiben“ und mit spektakulären Aktionen wie Menschenketten, die "die Kirche umarmen", wird das eigentliche Ziel, an Sonntagen Wortgottesdienste anstelle einer Eucharistiefeier durchzusetzen, vernebelt. Missverständnisse bei Gläubigen gibt es, wenn der Wesensunterschied zwischen einem Wortgottesdienst und einer Eucharistiefeier nicht mehr klar ist.

Bischof Zdarsa hat in seiner Verantwortung für den Glauben in der Diözese verfügt, dass an Sonntagen keine Wortgottesdienste, außer in Krankenhäusern und Altenheimen, stattfinden dürfen. Er hat die Pläne von Gruppen wie der "Pfingsterklärer" durchkreuzt und ist deswegen zum Ziel einer Kampagne geworden.

Bischof Zdarsa verdient die Solidarität der Katholiken, die loyal zur Kirche stehen. Das Forum Deutscher Katholiken ruft dazu auf, diesen Aufruf mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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Familienfeindliche Allianz gegen Betreuungsgeld für Mütter

Führende Repräsentanten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Wirtschaftsinstitute, nämlich des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), des Rheinisch-Westfälischen Instituts (RWI) sowie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), haben zum Jahresende das von der Bundesregierung für 2013 beschlossene Betreuungsgeld massiv angegriffen und als „Herdprämie“ diffamiert.

Zu dieser Diffamierungsallianz aus Wirtschaftskreisen kommt eine Koalition von SPD, Grünen und Die Linke und Vertretern der CDU hinzu. Das geplante Betreuungsgeld für die Mütter darf gerade einmal nur 100 – 150 Euro betragen, während mit 1200 Euro pro Monat – das ist das Siebenfache des Betreuungsgeldes – jeder Krippenplatz in Westdeutschland lukrativ mit öffentlichen Mitteln ausgestattet wird.

Die bunt zusammengesetzte Volksfront gegen das Betreuungsgeld hat offensichtlich Probleme mit dem im Grundgesetz verankerten Recht der Eltern, wonach „Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht sind“ (GG,Art.6,2). Außerdem verlangt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10. November 1998, nach dem Gleichheitsgrundsatz die außerhäusliche Betreuung nicht besser als die familiäre Erziehung zu stellen. Schließlich wird der Wunsch der Eltern nach Wahlfreiheit durch politische und finanzielle Tricks manipuliert.

Eltern können rund um den Globus, auch ohne staatliche Lizenz, ihren Nachwuchs am besten erziehen, weil ihnen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt.

Der Wirtschaft ist auf dem Weg von der sozialen Marktwirtschaft zum Kapitalismus nicht an den Frauen und Müttern interessiert, sondern nur an der Arbeitskraft. Den politisch Linken geht es um die Emanzipation von den familiären Bindungen. Auf der Strecke bleiben die Kinder, die Frauen und Mütter, die Familien und die Menschlichkeit.

Die Zeche wird die ganze Gesellschaft zahlen. Deutschland ist eines der kinderärmsten Länder der Welt und wird es bleiben. Der Druck der Alterspyramide auf die Gesellschaft wird weiter zunehmen. Ideologen haben die Familie im Griff und produzieren eine Gesellschaft ohne Menschlichkeit.

Das Forum Deutscher Katholiken appelliert an alle Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die Wahlfreiheit der Eltern in der Kindererziehung zu stärken!

Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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